
In Produktionshallen, Logistikzentren und großen Industriegebäuden müssen häufig besonders breite oder hohe Öffnungen zwischen verschiedenen Bereichen geschlossen werden. Gleichzeitig dürfen die betrieblichen Abläufe möglichst wenig beeinträchtigt werden. Werden diese Öffnungen als Teil eines Brandschutzkonzepts genutzt, kommen spezielle Brandschutztore ins Spiel.
Doch welche Lösung eignet sich für große Öffnungen? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Entscheidend sind unter anderem die bauliche Situation, die erforderliche Feuerwiderstandsfähigkeit, die Größe der Öffnung und die betrieblichen Anforderungen.
Wir zeigen, worauf Unternehmen bei der Auswahl großer Brandschutztore achten sollten.
Sie planen ein Brandschutztor für Ihre Industriehalle? Entdecken Sie die Brandschutztore von alm-Tor und lassen Sie sich zu einer passenden Lösung für Ihre Hallenöffnung beraten.
Große Industriegebäude werden brandschutztechnisch häufig in unterschiedliche Bereiche beziehungsweise Brandabschnitte unterteilt. Müssen Verkehrs- oder Transportwege durch entsprechende Wände geführt werden, können geeignete Feuerschutzabschlüsse erforderlich sein.
Brandschutztore sollen im Brandfall dazu beitragen, entsprechende Öffnungen zu verschließen und die Ausbreitung von Feuer entsprechend der vorgesehenen Konstruktion zu begrenzen.
Gerade in Industrieanlagen müssen solche Lösungen häufig besondere Anforderungen erfüllen:
Deshalb sollte ein Brandschutztor nicht isoliert betrachtet, sondern passend zum Gebäude und zur vorgesehenen Nutzung geplant werden.
Je nach Einbausituation stehen unterschiedliche Konstruktionsprinzipien zur Verfügung. Welche Variante eingesetzt werden kann, hängt immer von der jeweiligen Zulassung beziehungsweise den nachgewiesenen Leistungseigenschaften des konkreten Systems ab.
Bei großen Hallenöffnungen sind Schiebetorkonstruktionen eine mögliche Lösung. Das Torblatt wird seitlich bewegt und kann dadurch auch größere Durchgänge verschließen.
Sie können insbesondere interessant sein, wenn breite Verkehrswege zwischen Produktions-, Lager- oder Logistikbereichen benötigt werden.
Entscheidend ist allerdings, dass seitlich ausreichend Platz für das Tor vorhanden ist.
Wenn seitlich wenig Platz zur Verfügung steht, können je nach baulicher Situation auch rollende Brandschutzabschlüsse infrage kommen.
Der Vorteil liegt vor allem in der kompakten Konstruktion. Welche Abmessungen und Einsatzbereiche möglich sind, muss anhand des jeweiligen Systems und der Anforderungen des Gebäudes geprüft werden.
Bei besonders großen oder ungewöhnlich dimensionierten Öffnungen kann eine individuell abgestimmte Lösung erforderlich sein.
Hier spielen beispielsweise folgende Faktoren eine Rolle:
Eine frühzeitige Fachplanung ist deshalb besonders wichtig.
Je größer ein Brandschutztor dimensioniert wird, desto wichtiger werden Konstruktion, Befestigung und fachgerechte Montage.
Das betrifft unter anderem:
Die Toranlage muss dabei nicht nur die brandschutztechnischen Anforderungen erfüllen, sondern auch in den betrieblichen Alltag der Industrieanlage passen.
Eine wesentliche Aufgabe eines Brandschutzabschlusses besteht darin, die betreffende Öffnung im vorgesehenen Fall zuverlässig zu schließen.
Abhängig vom System können Brandschutztore mit entsprechenden Feststell- und Auslöseeinrichtungen kombiniert werden. Dadurch kann eine im normalen Betrieb offenstehende Toranlage bei einer entsprechenden Auslösung schließen.
Für Industrieunternehmen hat das einen entscheidenden Vorteil: Verkehrswege können im normalen Betriebsablauf nutzbar bleiben, während der erforderliche Abschluss für den Brandfall vorgesehen wird.
Bei der Planung sollte außerdem zwischen Brandschutz und Rauchschutz unterschieden werden.
Ein Feuerschutzabschluss ist nicht automatisch für jede Anforderung an die Begrenzung der Rauchausbreitung geeignet. Welche Eigenschaften benötigt werden, ergibt sich aus dem jeweiligen Brandschutzkonzept und den Anforderungen an das konkrete Gebäude.
Gerade bei großen Industrieprojekten sollte daher frühzeitig geklärt werden, welche Klassifizierungen und Nachweise tatsächlich erforderlich sind.
Die beste Lösung ist nicht automatisch das größte oder technisch aufwendigste Brandschutztor. Entscheidend ist eine Toranlage, die zu den tatsächlichen Anforderungen des Betriebs passt.
Bei der Planung sollten unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
Wie groß ist die zu verschließende Öffnung?
Breite und Höhe beeinflussen wesentlich, welche Torsysteme eingesetzt werden können.
Wie häufig wird der Durchgang genutzt?
Ein stark frequentierter Logistikbereich stellt andere Anforderungen als eine Öffnung, die überwiegend offensteht und nur im Brandfall geschlossen werden muss.
Welche Brandschutzanforderungen bestehen?
Die erforderlichen Eigenschaften müssen mit dem Brandschutzkonzept und den baurechtlichen Anforderungen abgestimmt werden.
Wie viel Platz steht zur Verfügung?
Seitliche Flächen, Deckenbereiche und angrenzende Installationen beeinflussen die Auswahl der Konstruktion.
Welche betrieblichen Abläufe müssen berücksichtigt werden?
Staplerverkehr, Maschinen, Fördertechnik und andere Einrichtungen dürfen bei der Planung nicht außer Acht gelassen werden.
Besonders bei Neubauten und größeren Hallenumbauten lohnt es sich, Brandschutztore frühzeitig einzuplanen.
Dadurch können beispielsweise erforderliche seitliche Freiräume, Befestigungsmöglichkeiten und elektrische Anschlüsse von Anfang an berücksichtigt werden.
Auch die Abstimmung mit Architekten, Fachplanern und Brandschutzverantwortlichen wird dadurch erleichtert.
Mit der Montage endet das Thema Brandschutz nicht. Brandschutztore müssen dauerhaft zuverlässig funktionieren.
Im betrieblichen Alltag können Verschleiß, Verschmutzungen oder Beschädigungen die Funktion beeinträchtigen. Deshalb sind die vorgeschriebenen beziehungsweise für das jeweilige System erforderlichen Prüf- und Wartungsmaßnahmen einzuhalten.
Dabei können unter anderem kontrolliert werden:
Die konkreten Anforderungen richten sich nach dem eingesetzten System sowie den geltenden Vorgaben.
alm-Tor unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Torlösungen für industrielle und gewerbliche Gebäude. Dabei wird die jeweilige Einbausituation berücksichtigt, um eine geeignete Lösung für den vorgesehenen Einsatzbereich zu finden.
Neben der Planung und Montage übernimmt alm-Tor auch Wartung, Prüfung, Reparatur und Instandhaltung von Tor- und Türanlagen.
Große Brandschutztore für Industrieanlagen müssen Brandschutz, betriebliche Anforderungen und bauliche Gegebenheiten miteinander verbinden. Je nach Hallenöffnung können unterschiedliche Konstruktionen infrage kommen.
Entscheidend ist deshalb eine frühzeitige und objektspezifische Planung. Öffnungsgröße, Platzverhältnisse, Nutzung und die Anforderungen des Brandschutzkonzepts sollten gemeinsam betrachtet werden, bevor eine konkrete Torlösung ausgewählt wird.
Sie benötigen ein großes Brandschutztor für eine Produktionshalle, ein Lager oder ein Logistikzentrum? Sprechen Sie mit alm-Tor über die Anforderungen Ihres Projekts und lassen Sie sich individuell beraten.

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